Sonntag, 27. Mai 2012

Mal ehrlich

Da habe ich in den letzten Tagen einen Zeitungsbericht gelesen. Es wurden Rollstuhlfahrer befragt wie Rolli-tauglich ihre Stadt sei. Dabei bekam Köln ein ausgesprochen schlechtes Urteil.

Das können wir absolut nicht nachvollziehen.


Klar, es gibt wie in jeder Stadt einzelne Schattenseiten. Natürlich ist die Altstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster nicht gut mit dem Rollstuhl zu befahren. Auch gibt es noch immer einzelne KVB- und DB-Haltestellen die für Rollstuhlfahrer nicht nutzbar sind. Und es gibt einzelne Stadtteile in denen man als Rollstuhlfahrer nicht ganz so gut klarkommt. Aber im großen und ganzen kommt man in Köln gut klar. Viele Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, tausende Veranstaltungen, Clubs und Kneipen ... und nur ganz wenig davon ist nicht nutzbar. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Orten gibt es in Köln Alternativen für alles was man nicht nutzen kann.
Eine Bahnhaltestelle ist nicht nutzbar ? Macht nix, die nächste ist es !

Da sieht es in anderen Städten doch sehr viel schlechter aus.


Sollte jemand als Rollstuhlfahrer Fragen zum Leben und der Mobilität in Köln haben sind wir gerne dazu bereit zu helfen.
meckisteam[at]gmx.de , einfach an der richtigen Stelle ein @ einfügen und ihr könnt uns per eMail anschreiben.


Natürlich sind immer Verbesserungen möglich. Dazu demnächst mehr in diesem Blog !

Samstag, 17. März 2012

Die Sache mit dem TÜV

Es gibt Sachen die sollte es nicht geben ...

Das der TÜV für uns Autofahrer ein "steter Quell der Freude" (wer Ironie findet darf sie behalten) sein kann ist ja nicht neu. Aber heute durften Nicole und ich eine neue Variante kennenlernen.

Szene 1 :
Wir fahren ca. 11,30 Uhr mit unserem Wohnwagen bei der TÜV Prüfstelle in Köln, Frankfurter Straße vor. Es soll nur eine einfache Hauptuntersuchung gemacht werden. Die Gasprüfung war eh noch ein Jahr gültig. Da diese Prüfstelle des TÜV Rheinland bis 12,30 Uhr auf hat sollte das ja kein Problem sein ... dachten wir ...
Da sagt die Empfangsdame glatt zu mir "wir nehmen heute keine Kunden ohne Termin mehr an !"
Jede Diskussion war zwecklos. Immerhin sagte sie mir aber das die Prüfstelle in Poll aber bis 15 Uhr auf hätte, da kämen wir noch dran.

Oh, schön !

Szene 2 :
Ankunft in Poll gegen 13,15 Uhr. Da sagt die (sehr nette) Dame vom dortigen Empfang doch glatt zu mir das man "heute keine Kunden ohne Termin mehr nehmen könne, man wolle ja auch mal Feierabend haben !"
Ups, das hörte sich bei ihrer Kollegin aber ganz anders an ...
Auch eine Diskussion mit dem Prüfer blieb ohne Ergebniss. Was für ein sch.... Tag !

Wir fuhren also wieder nach Hause. Der Wohnwagen wurde abgehängt, auf seinen Stellplatz gestellt und wieder verschlossen. Später hab ich mich dann an den Rechner gesetzt um einen Termin beim TÜV für Montag morgen zu machen. Dabei fiel mir auf das in der Eingabemaske der heutige Tag noch anklickbar war. Ein Blick zeigte das für 14,45 Uhr in Poll sogar noch ein Termin reservierbar war. Nun ja, wenn sie es schon anbieten ...
Also hab ich den Termin reserviert. Wir haben den Wohnwagen wieder angehängt und sind erneut nach Poll gefahren.

Das Gesicht des Prüfers hättet ihr sehen sollen. Einfach nur gut ! Ist doch toll wenn man Bürokraten mit ihren eigenen Waffen schlagen kann ! Ein rundum gelungener Tag !


Fazit :
Unser Wohnwagen hat einen neuen TÜV Stempel und darf die nächsten 2 Jahre genutzt werden. Bis auf eine defekte Gummimanschette an der Auflaufeinheit waren keine Mängel zu finden. Tja, etwas Vorbereitung vor einem TÜV-Besuch hat noch nie geschadet.

VG, Holger

Dienstag, 6. März 2012

Der Frühling kommt !

Der Frühling scheint nun wirklich im Anmarsch zu sein. Die Temperaturen steigen, immer öfter schaut die Sonne auf für längere Zeit durch die Wolken. Es macht wieder mehr Süaß mit Tweety am Rheinufer spazieren zu gehen. Ich sehe das ganze allerdings mit einem lachenden und einem weinenden (tränenden) Auge. Leider haben Birken und Haselnuss auch schon gemerkt das der Frühling kommt. Mein Heuschnupfen dreht gerade so richtig auf.

Hier laufen gerade die letzten Vorbereitungen für die Wohnwagen-Saison 2012. Wir haben einige schöne Fahrten vor. Drei Fahrten über jeweils 9 Tage sowie 3 Fahrten über 4 Tage sind schon mehr oder weniger fest geplant. Der Sommer kann kommen !

Montag, 6. Februar 2012

Ist das LAUSIG !

Hallo Leute !

Ist das ein merkwürdiger Winter. Erst ist viel zu warm, dann zieht plötzlich arktische Kälte ein. Aber im Grunde genommen haben wir doch in Köln mal wieder viel Glück mit dem Wetter. Keiner weiß warum. Aber wir haben hellblauen, völlig wolkenlosen Himmel und seit dem Einzug der großen Kälte auch keine Niederschläge mehr.

Tweety mag kaum ihre normalen Runden gehen. Es ist ihr trotz Mäntelchen viel zu kalt draußen. Selbst in der gut geheizten Wohnung sieht man sie nur klein zusammengerollt auf irgendwelchen Decken oder Kissen liegen.
Draußen sieht sie derzeit aus wie ein kleines, zweifarbiges Plüsch-Bärchen. Das etwas missgelaunte Gesicht zeigt sie draußen schon seit Tagen ...

Noch 5 Arbeitstage und ich habe erstmal 2 Wochen Urlaub. Dann gehen hier wieder die Jecken um, sinnvolles Arbeiten wäre also eh nur schwer möglich. Außerdem bekommen wir in der Zeit wieder netten Besuch. Im Urlaub kann man dann wenigstens viel unternehmen. Außerdem muss ich einiges am Wohnwagen erledigen.

VG, Holger

Sonntag, 18. Dezember 2011

Tweety´s Moments [9]

Hallöchen Fangemeinde,
nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Habe mich länger nicht gemeldet weil ich ständig mit kratzen beschäftigt bin.Das geht nun schon einige Wochen so, so das Herrchen und Frauchen mich von Herrchens Mutter haben abholen lassen und die hat mich zum Tierarzt geschleppt.

Parasiten hab ich schon mal keine, und die Blutuntersuchung war auch OK (ich hab also auch keine Mittelmeerkrankheit) *freu*
Nun vermuten nun alle das ich eine Allergie auf mein geliebtes Naßfutter habe. :-( Und so bekomme ich jetzt ein spez. Allergie Trockenfutter vom Tierarzt.
Aber der Oberhammer ist das jede Art von Leckerchen ersatzlos gestrichen sind. Also wie Ihr seht sind hier schwere Zeiten angebrochen, aber mein Fell is schon wieder auf dem Weg der Besserung, Frauchen meint ich würde nicht mehr wie ein Schrubber aussehen. Dieses Trockenfutter ist aber mal unter uns gesagt schon eine Zumutung, aber ich befürchte fast das ich da durch muß. Haben es eigentlich alle kleinen Hunde so schwer??

Schnuffelige Grüße
Tweety

Dienstag, 1. November 2011

Wohnwagenumbau [2] : erste Vorbereitungen

Da heute (Dienstag, 1.11.) ein Feiertag ist konnte ich mich an die Vorbereitungen für die Umbauten am Wohnwagen machen. Leider hat der Winter die unangenehme Eigenschaft das es früh dunkel wird. Das ist natürlich für ein vernünftiges Arbeiten im Wohnwagen eher hinderlich. Leider war der Wohnwagen bislang mit einer Elektrik ausgerüstet die nur mit einem 230V Anschluss zu gebrauchen war. Unser Stellplatz hat aber nun mal keinen Stromanschluss, ein solcher ist auch nicht mit vertretbarem Aufwand realisierbar. Also musste schon vor den eigentlichen Umbauten eine kleine Änderung her.

Ich habe also heute die serienmäßige Schaudt Elektromatic NG 200 S Umformereinheit abgeklemmt und statt dessen eine 12V 100Ah Batterie angeschlossen. Diese Batterie kann ich zwischendurch immer mal abklemmen, mit der Karre zu uns nach Hause fahren und dort wieder aufladen. Das sollte eigentlich reichen um in der Bauphase genügend Licht im Wohnwagen zu haben.


Natürlich muss die Batterie dort noch vernünftig befestigt werden. Das werde ich in den nächsten Tagen machen. Eine zyklenfeste Batterie mit Entgasungsschlauch wird dann im Frühjahr ihren Platz einnehmen.

"Genügend" Licht ist auch noch so ein Thema. Die vorhandene Beleuchtung im Wohnwagen ist kreativ, eigenwillig und gemütlich. Aber sie hat 2 Fehler. Zum einen ist sie zum arbeiten nicht hell genug. Zum anderen handelt es sich bei den Lampen ausnahmslos um Stromfresser.

Ein paar Beispiele ? Gerne :
Küche : 2x 21 Watt
Bad : 2x 21 Watt
Wohnraum : 2x 10 Watt, 1x 20 Watt (Halogen), 2x 10 Watt
Vorzeltleuchte : 1x 21 Watt
Macht zusammen 165 Watt. Oder 13,75 Ampere. Die genannte 100 Ah Batterie wäre also nach 5 Stunden bei 30% Restenergie angekommen und man müsste das Licht aus machen. So etwas ist natürlich selbst in der Bauphase unbefriedigend.


Als Soforthilfe habe ich also vorhin eine 12V Neonleuchte außen an der Nasszellenwand angeschraubt und diese über die Verkabelung der Nasszellenlampe angeschlossen. Hierzu wurde ein Loch durch die Wand gebohrt um die Kabel in die Nasszelle führen zu können. Da die Neonleuchte dieses Loch verdeckt ist das Kabel unsichtbar. Diese eine Leuchte ist mit nur 7 Watt Energiebedarf so hell das sie zum arbeiten im Wohnwagen ausreicht. Und die Batterie ist in der Lage diese Leuchte über 120 Stunden zu versorgen. Das sollte also für eine komplette Woche Feierabend-Bastelei reichen. Sollte das Licht so noch nicht ausreichen habe ich noch eine weitere, baugleiche Lampe in der Ecke. Die könnte ich auch noch einbauen.


Den kleinen Fehler an der Heizung hab ich auch gleich noch repariert. Ich brauch also auch nicht frieren.
Na denn, nun können die Umbauten so richtig losgehen. Der Winter kann kommen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Wohnwagenumbau [1] : Bestandsaufnahme

Vor kurzem haben wir ja einen "neuen" Wohnwagen bekommen. Den hatte ich euch ja bereits kurz vorgestellt. Bei der kurzen Tour an die Loreley wollten wir in erster Linie testen was an dem Wohnwagen alles verändert werden muss damit er optimal zu uns passt. Grob betrachtet gibt es da vier Teilbereiche.

1.) Umbau der Nasszelle.
Da Nicole mit den beengten Platzverhältnissen in der Nasszelle sowie mit dem Eingang über den Rand der Duschwanne hinweg Schwierigkeiten hat werden wir hier wohl einen Total-Umbau machen. Es muss etwas mehr Platz her. Vor allem muss deutlich mehr Komfort her. Daher werden die Schränke und Ablagen wohl komplett ausgebaut. Das Porta Potti wird auf einen Sockel gestellt um eine bessere Sitzhöhe zu erreichen, so kommt Nicole besser hoch. Evtl. kann in diesen Sockel auch der neue Frischwassertank eingebaut werden. So käme er direkt über die Achse und der Platz in der Sitzbank würde frei nutzbar sein. Und an der Wand wird ein stabiler Handgriff angebaut damit Nicole sich besser wieder hochziehen kann. Über die Bauart eines Waschbeckens wird zur Zeit noch gegrübelt, denn das bisherige Klappwaschbecken nimmt zu viel Platz weg. Der größte Fehler ist das bei hochgeklapptem Waschbecken der Abwasserschlauch zu weit in den Raum hinein steht. Das geht mit Sicherheit deutlich besser ...
Leider wird dabei auch die pflegeleichte Kunststoffoberfläche in der Nasszelle ersetzt werden müssen. Schade eigentlich denn die gefällt mir recht gut. Mal sehen wie wir sie ersetzen können.

2.) Umbau der Wasser-Ver- und Entsorgung
Bei Wochenend-Touren wollen wir auch autark stehen können. Dafür ist eine sichere Versorgung mit Wasser sowie eine Unterbringung des Abwassers zwingend nötig. Zur Zeit ist in der vorderen, linken Sitzbank ein ca. 25 Liter großer Frischwassertank eingebaut. Dieser Tank wäre perfekt. Wenn er nicht einen Schaden an der Seitenwand hätte. Sobald man mehr als 12 Liter Wasser einfüllt läuft das Wasser in die Sitzbank. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Hier muss also ein neuer Tank eingebaut werden. Unter dem Wagenboden, zwischen den Längsträgern, wird ein Abwassertanksystem aus 100er HT-Rohren montiert. Es soll ca. 25 Liter fassen können, dafür werden etwas mehr als 3m 100er Rohr benötigt. Bei Bedarf kann das Abwasser dann in ein 25 Liter Abwassertaxi umgefüllt werden sodas der Abwassertank dann wieder zur Verfügung steht. Da dieser Abwassertank U-förmig gebaut wird und an beiden Längholmen entlang geführt wird kann das Abwasser von der Nasszelle und von der Küchenspüle einfach auf direktem Weg eingeleitet werden.

3.) Die Elektrik
Zur Zeit hat der Wohnwagen eine klassische Caravan-Elektrik. Die gesamte Elektrik ist auf einen Anschluss an 230V ausgelegt. Über die Anhängerleitung kann nur ein ganz kleiner Teil der Innenbeleuchtung betrieben werden. Alles andere funktioniert nur wenn 230V anliegen. Das wird komplett umgebaut. Es wird (bis auf den Kühlschrank und ein Ladegerät) später keine 230V Verbraucher mehr im Wohnwagen geben. Eine 12V 100Ah Batterie soll den Wohnwagen komplett mit Strom versorgen. Geladen werden soll die Batterie über eine Solaranlage auf dem Dach des Wohnwagens. Nur in Ausnahmefällen braucht das Ladegerät in Aktion treten. Wenn der Kühlschrank über Gas betrieben wird ist dann kein Stromanschluss mehr notwendig. Auf dem Campingplatz spart das Geld. Und wenn man "frei" übernachtet kann man ohne Stromanschluss den gesamten Komfort uneingeschränkt nutzen.
Zu der Elektrik gehört auch das Thema Innen- und Vorzeltbeleuchtung. Hier werden alle Lichtquellen durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt. So wird Strom gespart und die Batterie wird länger durchhalten.
Außerdem sollen ein gutes CD-Autoradio und ein Fernseher mit DVD-Player für Unterhaltung sorgen. Die Blende über der Küche wird wohl durch einen Eigenbau aus Alu ersetzt in dem die nötigen Schalter, Sicherungsautomaten und Anzeigen einen Platz finden. An der kleinen Sitzgruppe werden die Anschlüsse für ein Notebook fest eingebaut. Auch das Notebook soll im Wohnwagen über 12V betrieben werden.

4.) Kleinkram aller Art
Hier geht es dann um Komfort-Verbesserungen, Schönheitsreparaturen und ähnliches. Seit heute Mittag ist z.B. an der unteren Hälfte der Eingangstüre ein Mülleimer mit Klappdeckel montiert. Ein kleines Gewürzboard, Haken für Topflappen, eine Taschenlampen-Halterung neben der Tür und viele weitere Kleinigkeiten sind angedacht und werden über den Winter wohl in den Wohnwagen eingebaut. Eine Sitzbank der kleinen Sitzgruppe wird wohl umgebaut zu einer "Höhle" für Tweety. Sie liebt Schlafhöhlen und soll auch im Wohnwagen nicht darauf verzichten.Taschen mit kleinen Fächern werden an verschiedenen Stellen angebracht um den alltäglichen Kleinkram unterbringen zu können. So z.B. am Bett um dort nachts Handy und Brille ablegen zu können.

Alle die geschilderten Umbauten werde ich natürlich hier in Wort und Bild vorstellen.

Es gibt viel zu tun ! Packen wir es an !

Montag, 3. Oktober 2011

Drei Tage Entspannung

Die deutsche Einheit bescherte uns einen Tag Zusatz-Urlaub. So konnten wir vom 1. bis 3. Oktober für 3 Tage mit dem Wohnwagen nach Sankt Goar fahren. Auf dem dortigen Campingplatz "Loreleyblick" haben wir ein schönes Entspannungs-Wochenende verlebt.



Uns hat es in Sankt Goar und auf dem Campingpaltz sehr gut gefallen. Wir werden bestimmt demnächst wieder zu einem Kurzurlaub dorthin fahren. Es ist einfach nur genial mit dem Wohnwagen direkt am Rhein zu stehen und so eine Aussicht genießen zu können.

 Wie man deutlich sehen kann hat es auch Tweety gut gefallen. Sie war sehr entspannt und hat nur selten den "Wachdackel" raushängen lassen.



Hoffentlich ergibt sich Mitte Oktober noch eine Möglichkeit für ein paar Tage Kurzurlaub. Das ist aber Wetter-abhängig. Sollte das nichts werden ist die Saison wohl zu Ende. Dann werden wir den Wohnwagen winterfest machen und über den Winter die diversen Umbauten vornehmen.








Mittwoch, 21. September 2011

Ein Abschied und etwas Vorfreude ...

Am letzten Wochenende wurde unser Unfall-beschädigter Knaus 415 K von einem Oldtimertraktorensammler aus dem Saarland abgeholt. Schön das unser guter alter Wohnwagen nicht verschrottet werden muss sondern noch ein paar Jahre geruhsam hinter einem kleinen Traktor Dienst tun kann. Trotz allem war es ein trauriger Anblick zu sehen wie der Wohnwagen von seinem Abstellplatz weg gefahren wurde.

Das wir ihn nicht selber wieder aufgearbeitet haben hat mehrere Gründe. Der nötige Zeitaufwand und der hohe finanzielle Einsatz bei der Restaurierung hätten in keinem Verhältniss zum Alter des Wohnwagens. Vor allem da wir einen Reisewohnwagen und keinen Oldtimer benötigen. Ein weiterer Grund war das innerhalb der Familie ein kleiner Reisewohnwagen abgegeben werden sollte. Dieser Adria 380 TQ wird am kommenden Wochenende unseren Wohnwagen-Abstellplatz einnehmen. Er wird incl. neuem Tüv billiger als die reine Aufarbeitung des Knaus. Und der riesige Zeitaufwand fällt auch weg.

Im Laufe der nächsten Monate wird der Adria dann an unsere Bedürfnisse angepasst, etwas aufgelastet und insgesamt aufgearbeitet. Dann wird noch die Ausrüstung komplettiert und schon kann es wieder auf Tour gehen.

Im Laufe der nächsten Monate werde ich die Arbeiten am Adria hier in einem Umbaubericht vorstellen. Aber bevor es wirklich los geht werden wir erstmal für 3 Tage einen Ausflug mit dem Wohnwagen machen. Als Testfahrt und um uns darüber im klaren zu werden welche Umbauten wir wirklich wollen. Vor der kleinen Testfahrt werde ich aber schnell eine Kurbelmarkise an der rechten Seitenwand anbauen. Das wird aber schnell gehen da der Wohnwagen bereits Halteplatten für eine solche Markise angebaut hat.


Update vom 25.9.2011 : Unser "neuer alter Wohnwagen" ist da :
Die Fahrt von Solingen zurück nach Köln dauerte zwar dank einer Vollsperrung der A3 knappe 2 Stunden, verlief ansonsten aber problemlos.

Sonntag, 4. September 2011

Tweety´s Moments [8]

Hallo Fans,
das war ja mal wieder ein Wochenende, uff.................
.............. Alles fing damit an das Frauchen und Herrchen am Samstagmorgen extrem früh aufgestanden sind( soweit so gut)
und dann?...........
Tweety!
Tweeeeety!!!!!
Ich hatte keine Wahl, ich mußte!!! schon zu einer wirklich unchristlichen Zeit zur ersten Runde ans Rheinufer.
Ich mich also hochgerafft und ab zum Wiese schnüffeln. (mit dem Gedanken im Kopf, danach wieder aufs Sofa und weiterpennen).
Diesen Gedanken hatte ich aber ohne Herrchen und Frauchen gemacht. Zurück von der Runde ging es nicht nach Hause zu meinem geliebten Sofa sondern ich wurde ins Auto gepackt. Da Autobahn fahren echt langweilig ist hab ich erstmal ne Runde gepennt.Tja irgendwann waren wir dann da.
hmmmmmmmmm..... aber was soll ich hier??
Hallo??
wäre jemand mal so freundlich mir zu sagen wo ich bin, was ich hier soll und wie lange ich noch mein Sofa entbehren muß?? *motz*
Dann sind wir in ein großes Gebäude wo ganz viele Leute waren und auch einige andere Hund die aber laufen mußten und nicht so eine tolle Rollihundebox haben *kicher*
Überall standen große Autos rum die noch ganz neu schnuffelten und wo noch nie einer dran makiert hatte, nun war meine hunderollibox ja doch hinderlich *schmoll* Herrchen und Frauchen sind mit mir nach Düsseldorf zum Caravan-Salon gefahren. Es heißt wir werden demnächst mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren. Na da bin ich ja mal gespannt.
Herrchen hat schon irgendwas von einer Laufleine gefaselt, damit ich auf dem Campingplatz die Parzelle nicht einfach verlassen kann. Der soll mal bloß keinen Unfug machen, ich will ja schließlich auch meinen Spaß.

Ich werd Euch dann bei Gelegenheit auf dem laufenden halten.
Liebe Grüße Eure
Tweety