Donnerstag, 13. März 2014

Na also, geht doch ... oder doch nicht ?

Immer wieder hört man Schauergeschichten über Hilfsmittelanträge die von den Krankenkassen abgelehnt oder verschleppt werden.
Deswegen hatten wir uns, als wir den neuen Rollstuhl für Nicole beantragten, auf eine längere Wartezeit eingestellt. Vor allem weil Nicole's eFix ja eigentlich noch 3 Jahre in einer Fallpauschale steckt. Mit dem neuen Rollstuhl (ein Otto Bock B500 in blau) wollte unser Sanitätshaus versuchen uns aus der Fallpauschale hinaus zu bekommen. Und wir wollten große Akkus und einen Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h. Innerlich hatten wir uns schon auf eine ziemliche Zuzahlung für unsere Sonderwünsche eingestellt.
Es kam besser ...
Der Rollstuhl wurde incl. aller Sonderwünsche von der Krankenkasse genehmigt. Ein Aufpreis für unsere Sonderwünsche braucht nicht geleistet werden.
Na, ist das gut oder ist das gut ?

Update (10 Tage später) :
Zu früh gefreut.
Da hat sich wohl eine Mitarbeiterin der Krankenkasse arg weit aus dem Fenster gelehnt. Da uns das Sanitätshaus mitteilte das die Genehmigung in der EDV auch nach Tagen nicht verfügbar war haben wir wieder bei der Krankenkasse nachgefragt.
Dann kam der Hammer ...
Von einer Genehmigung könne gar nicht die Rede sein. Und den B500 gäbe es schon mal gar nicht, der wäre viel zu unzuverlässig. Außerdem müsse eh eine Pool-Versorgung (Versorgung mit einem vorhandenen Altgerät) her. Vorher wolle man uns aber einen Hilfsmittelberater schicken.

Nun, diesem Herrn haben wir dann erstmal erklärt wie wir auf den B500 gekommen sind. Schließlich haben wir uns das ja nicht aus den Fingern gesogen. Fakt ist nun mal das wir durch die baulichen Gegebenheiten gewisse Ansprüchen an den Rolli stellen müssen. Hinterradantrieb, Außenmaße des Rollis, Sitzbreite, Zuladung, Montagemöglichkeit für unsere Hundebox, Leergewicht des Rollis, mind. 10 km/h Höchstgeschwindigkeit und natürlich auch die Fähigkeit auf der Stelle zu drehen (passive Lenkung mit Schwenkrädern) sind für uns einfach zwingend.

Update (3 Wochen später) :
Na also ... geht doch !
So, die Pool-Versorgung ist vom Tisch. Der B500 ist mit einigen Abstrichen genehmigt. Von "unzuverlässig" ist plötzlich keine Rede mehr. Der Komfortsitz ist erstmal vom Tisch. Um den Aufpreis selbst zu zahlen ist der uns einfach zu teuer. Aber die 10 km/h werden kommen, nun allerdings selbst bezahlt. Unser Sanitätshaus hat aber über den Aufpreis noch mit sich reden lassen. In der Woche nach Ostern soll er nun ausgeliefert werden. Dann geht es hier wieder mit "Rolli-Basteln-Beiträgen" weiter.

Samstag, 25. Januar 2014

Ein Anruf von der Polizei

So ganz selten passieren eben doch noch Wunder. Damit ihr wisst was ich meine muss ich etwas ausholen. Im November war ich zuletzt mit meinem Fahrrad gefahren. Es stand, mit einem Panzerkabelschloss am Treppengeländer gut gesichert, im Kellergeschoss in unserem Treppenhaus. Dachte ich ...

Im Januar musste ich dann feststellen das mein Fahrrad es dort offensichtlich nicht so toll fand. Es hatte sich davon gemacht. Nur das zerschnittene Panzerkabelschloss lag noch im Keller neben der Stelle wo es vorher das Fahrrad gesichert hatte.

Ich bin dann also zur Polizei und hab das ganze zur Anzeige gebracht. Heute klingelte dann plötzlich mein Handy. Dran war ein Kommissar der Wache Mülheim. Man habe mein Fahrrad gefunden, es werde gerade nach Köln Mülheim gebracht. Er würde sich später melden wenn es eingetroffen sei. Nachdem der zweite Anruf kam bin ich also zur Wache und hab mein Rad abgeholt. Dort erfuhr ich das mein Rad wohl in einem Fahrzeug auf dem Weg nach Bulgarien gewesen sei als bei einer Kontrolle festgestellt wurde das das Fahrrad zur Fahndung ausgeschrieben war.

Mein Rad hat den Ausflug halbwegs unbeschadet überstanden. Sogar die Anbauteile sind noch dran und auch die Gangschaltung funktioniert noch.

Eines weiß ich : sollte nochmal einer versuchen sich an dem Rad zu vergreifen wird er eine GANZ BÖSE Überraschung erleben. Was das sein wird werde ich hier natürlich nicht verraten, sonst ist ja die Überraschung weg.

Freitag, 29. November 2013

Keine schönen Bilder ...

... sieht man zur Zeit bei uns in Köln Mülheim am Rheinufer. Nachdem im letzten Winter schon der Beachclub plattgemacht wurde ist nun die Außendreh-Kulisse der Anrheiner dran. Ende August wurde dort für die letzten Folgen (ausgestrahlt wird im Frühjahr 2014) noch gedreht.

Noch hängen die Plakate, die Außen-Mauer wird wohl als letztes fallen.

Direkt hinter dem Bagger die Kneipe "zum Anrheiner" um die sich die ganze Serie dreht.

Ein Neben-Gebäude ist schon weg.

Der Abriss schreitet deutlich voran. Irgendwie schade, auch wenn wir die Serie nicht regelmäßig angeschaut haben ist es irgendwie als ob nette Nachbarn gehen. Immerhin waren die Anrheiner mit ihrer Kulisse 15 Jahre lang Bestandteil des Mülheimer Rheinufers.

Maacht et joot ! Ihr werdet uns fehlen.

In den nächsten Tagen werde ich noch ein paar Bilder einfügen die entstanden sind als die kleine Welt der Anrheiner noch in Ordnung war.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Ein Lebenszeichen

Seit August war es sehr ruhig hier. Den Grund möchte ich schnell erklären. Im Mai erfuhren wir das die Wohnung unter uns frei wird und zur Neuvermietung ansteht. Darüber haben wir mit einer Bekannten gesprochen. Und die war recht begeistert von der Vorstellung nach Köln zu ziehen. In einer spontanen Aktion habe ich Martina dann Anfang Juni für eine Woche nach Köln geholt damit sie die Wohnung und das Umfeld in Ruhe ansehen konnte.

Was soll ich sagen ... als ich sie zurück nach Bad Saulgau brachte hatte sie bereits einen Mietvertrag ab dem 1.9.2013 in der Tasche. Den kompletten Umzug haben wir dann in der letzten August-Woche mit zwei Fahrten mit unserem Pkw und einem sehr großen Anhänger gemacht.

Ich liebe große Autos. Hier sieht man warum ...
Mit einigem Erstaunen habe ich festgestellt das unser großer Benziner mit diem riesen Anhänger nur etwa 4 Liter auf 100 km mehr verbrauchte. Da hätte ich mit mehr gerechnet. Als Helfer wurden meine Nichte Britta und die Familie Bergemann beschäftigt. Vielen Dank nochmal für eure Hilfe ! Vielen Dank auch an meinen Chef der mir unbürokratisch eine Woche Urlaub gab damit ich den Umzug fahren konnte. Die Zeit bis heute war dann noch ausgefüllt mit Möbelmontagen, kleineren Möbel-Umbauten und ähnlichen Arbeiten. Mittlerweile sind wir mit allen Arbeiten so gut wie fertig und Martina lebt sich langsam ein. Ihr werdet also in der nächsten Zeit hier wieder mehr zu lesen bekommen.

Ach ja, etwas hab ich noch vergessen : unser Auto bekam Anfang Oktober (mit geringen Mängeln) einen neuen TüV-Stempel auf das Kennzeichen. Eine Sorge weniger und die Bestätigung das ich beim Kauf den Zusatnd des Wagens richtig beurteilt habe. Kaum zu glauben, seit dem Kauf haben wir (auch durch den Umzug) fast 10.000 km gefahren. Und seit ein paar Tagen wissen wir auch das Martina`s schwerer Straßen-Rollstuhl und Nicole`s eFix nebeneinander in den Kofferraum passen auch wenn 5 Sitze im Wagen verbleiben. Ich liebe dieses Auto !

Montag, 19. August 2013

spontan ausgerissen ...

Am Wochenende des 10. und 11. August sind wir einfach mal spontan ausgerissen.
   
Das ganze hatte 2 Gründe. Zum einen hatten wir das "Stadtleben" gerade mal wieder satt. Und zum anderen wollten wir das neue Auto auf einer längeren Strecke vor dem Wohnwagen testen. Außerdem musste die vor kurzem eingebaute stromsparende LED-Innenbeleuchtung ja auch mal in der Praxis getestet werden.
   
Also wurde der Wohnwagen an das Auto gehängt, zwei zusätzliche Kanister Frischwasser gebunkert und es konnte los gehen. Das Ziel war mal wieder das rund 150 km entfernte St.Goarshausen.

Gerade 2 Stunden später war der Wohnwagen dort fertig aufgestellt und die Markise ausgefahren. Dann noch schnell einkaufen gehen und der Grill konnte angeworfen werden. Da am 11. August in Koblenz das große "Rhein in Flammen" angesagt war kamen alle paar Minuten Personenschiffe vorbei die man dort sonst nicht sieht.

Unserer Tweety sieht man auch heute manchmal noch an das sie aus Spanien kommt. Ein Hund deutscher Herkunft würde nie auf die Idee kommen sich freiwillig in die pralle Sonne zu legen wenn im Schatten ein weiches Polster liegt ...

Ein "alter Bekannter" ist dieser Schlepper. Leider hatte er an dem Wochenende nicht viel zu tun und ich konnte ihn nur auf Leerfahrten ablichten.

Auch der Goethe ließ sich am Sonntag blicken nachdem die Samstags-Fahrt wegen Rhein in Flammen ausgefallen war.
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Leider war die Herrlichkeit am Sonntag nachmittag wieder vorbei, wir mussten nach Hause damit ich Montags wieder arbeiten gehen konnte. Aber es wird nicht der letzte Besuch dort gewesen sein.

Sonntag, 5. Mai 2013

Dog Walk Düsseldorf 2013 und andere Neuigkeiten

Gestern waren wir mit Tweety in Düsseldorf.
Düsseldorf ? Wenn ein Kölner in die verbotene Stadt fährt hat er dazu einen guten Grund. Unser Grund war der Dog Walk (eine Art Sponsorenlauf) der Tiertafel Düsseldorf. Eine rundum gelungene Veranstaltung ! Rund 450 Hundehalter haben auf einer 7,5 km langen Strecke Kilometerpunkte gesammelt die der Tiertafel Düsseldorf dann in Futterspenden aufgewogen wurden. Wir sind die Strecke gleich 2 mal gelaufen. Na ja, ich habe lange Beine und bin gut zu Fuß. Und für Nicole`s Rollstuhl hatten wir mehrere Batterien mitgenommen. Was tut man nicht alles für eine gute Sache ...
Es hat so richtig Spaß gemacht. Nette Leute und viele entspannte und gut gelaunte Hunde sowie den ganzen Tag strahlender Sonnenschein. Einfach nur gut ! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Bilder gibt es von mir leider keine, wir hatten die Kamera zuhause vergessen.

Durch diese Veranstaltung kam bei mir die Frage auf warum die Millionenstadt Köln so eine wichtige Institution wie die Tiertafel nicht zu bieten hat. Sicher, es gab vor mehreren Jahren vielversprechende Pläne. Das ganze nennt sich Kölner Futtersack. Aber irgendwie scheint man auch nach mehreren Jahren nicht wirklich in Gang zu kommen. Sehr bedauerlich für die Leute die auf so eine Institution wirklich angewiesen wären. Aber warum musste man auch das Rad neu erfinden ? Mit einem Anschluss an die Tiertafel Deutschland hätte man mit Sicherheit heute funktionierende Strukturen.


Gleichzeitig war das ganze die erste größere Ausfahrt mit dem neuen Auto. Zwar hatten wir in den letzten Tagen mit dem Wagen diverse kurze Touren gemacht aber größere Fahrten waren bis zu der Düsseldorf-Fahrt keine gemacht worden. Eines kann man jetzt mit Sicherheit sagen : wir lieben es ! Der Rollstuhl steht hochkant hinten links im Wagen, der Kofferraum bleibt nahezu frei für Gepäck und es bleiben, obwohl Tweety einen Sitz blockiert, bis zu 5 Sitzplätze übrig. Aber das beste ist das Fahrverhalten. Der Opel war mit Nicole und mir sowie dem Gewicht des E-Rollstuhls so ziemlich voll beladen. Und das wirkte sich natürlich auf das Fahrverhalten aus. Beim Galaxy sieht das anders aus. Das schwere Fahrgestell hat über 800 kg Zuladung, es ist also mit der bei uns üblichen Beladung noch lange nicht am Ende. Und das merkt man deutlich. Auch der Spritverbrauch ist eine durchaus positive Überraschung. Bei den bisher von uns gemachten Fahrten blieb er weit sparsamer als ich befürchtet hatte. Trotz überwiegendem Stadtverkehr ist er mit 10,5 Liter/100 km ausgekommen. Das ist angesichts der Fahrleistungen und der Größe des Fahrzeugs ein wirklich guter Wert !

Dienstag, 9. April 2013

Ein neues, altes Auto ...

Mitte März war es also soweit. Unser treuer, alter aber etwas klappriger Opel Astra hat uns verlassen.

Auf dem Weg zur Arbeit wurde mir der Wagen plötzlich ohne erkennbaren Grund zu heiß. Als ich es merkte war es auch schon zu spät. Die Kopfdichtung schlug durch und das Kühlwasser wurde wie ein kleiner Vulkan-Ausbruch aus dem Überlaufbehälter gedrückt.

Da der Wagen auch keinen TÜV mehr hatte machte eine Reparatur keinen Sinn mehr. Vor allem auch weil von den 75 PS mittlerweile ein paar in Rente waren. Das vertrug sich gar nicht gut mit dem fahren mit Wohnwagen. Genau genommen war er zuletzt altersbedingt mit dem Wohnwagen so schnell wie eine Wander-Düne ...

Lange Rede, kurzer Sinn : der Astra wurde nicht repariert sondern mit dem Schaden an einen Export-Händler verkauft. Und seit vorgestern hat er auch einen Nachfolger. Am 3.4. fanden wir im Internet einen Ford Galaxy 2,3 16V in scheinbar ordentlichem Zustand. Standort des Fahrzeugs war Koblenz. Kurzentschlossen fuhren wir also am Montag, den 4.4. mit dem Zug nach Koblenz um den Wagen zu besichtigen. Nach knapp 2 Stunden Fahrt mit Zug und Bus (Nahverkehr, da wir dann dank Nicole`s Ausweis kostenlos fahren) kamen wir in Koblenz bei dem Händler an.

Beim besichtigen des Wagens stellte sich raus das er eine positive Überraschung war. Die Karosserie war weit besser als das Baujahr befürchten ließ. Und die Technik sah auch recht gut aus. Diverse relativ neue Teile machten die Sache zusätzlich interessant.

Nach der Besichtigung haben wir den Wagen also angezahlt. Und in der letzten Aprilwoche werden wir ihn abholen und anmelden. Der sehr viel größere Innenraum und der sehr viel stärkere Motor werden uns bei vielen Fahrten sehr helfen. Wo früher der Rollstuhl nur mit Mühe rein ging kann man dann plötzlich zusätzlich Urlaubsgepäck unterbringen. Und wo man früher nur mit Mühe den Wohnwagen raufziehen konnte können wir in Zukunft ganz gelassen fahren.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Tweety´s Moments [11]

Hi liebe Tweety-Fans,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zurückblickend muß man sagen es warein schönes Jahr, ok, ok einiges hätte durchaus besser sein können aber es gab halt auch sehr viele schöne Dinge die meinem kleinen Hundeleben sehr viel Freude gebracht haben.
Da wir gerade beim Thema Freude sind. 
Freude macht mir diesen Winter das Wetter, überwiegend erträgliche Temperaturen, sehr wenig Schnee bis jetzt bis auf ein Wochenende und viel Sonnenschein.Aber in anderen Landesteilen hatte es dann doch mehr Schnee und auch mehr Regen gegeben und so hat Vater Rhein es zum Jahresende noch aus seinem Bett geschafft.Dieses Bild ist heute Mittag (30.12.2012, ca.13:00 Uhr) entstanden. und eigentlich ist unterhalb dieser Mauer auf der ich stehe meine lieblings schnuffel-Wiese und jetzt??? Wasser.....und ich hasse!!!!!!!!!!!!!!! Wasser ! Vernünfig schnuffeln kann man nicht, Möwen jagen fällt auch aus ist doch alles doof mit dem Hochwasser. Hoffentlich ist das bald alles wieder weg.

Der kleine Hund und das "Meer" ...
Und wenn die Menschen dann noch aufhören so laute Sachen draußen Knallen zu lassen bin ich schon wieder zufrieden und meine kleine Hundewelt ist wieder vollkommen in Ordnung.
Silvester ist wirklich für Hunde aller Art eine Zumutung, es soll Hundekumpels geben denen das nix. ausmacht, aber es gibt genauso viele (mich eingeschlossen) die es gar nicht Leiden können.

So Ihr lieben, mir bleibt nun nur noch Euch allen einen Guten Rutsch zu wünschen und für das neue Jahr alles liebe und Gute
Bleibt Gesund und mir gewogen
Werde mich bald wieder melden.
Liebe Grüße Euere Tweety

Freitag, 28. Dezember 2012

Die Sache mit den Handys

Jetzt möchte ich noch ein kleines Posting "zwischen den Tagen" loslassen. Vor rund 4 Wochen haben Nicole und ich neue Handys bekommen. Wir haben uns die Entscheidung nun wirklich nicht leicht gemacht. Eines war klar : wir wollten beide keine super teuren "High End"-Produkte mit uns rum schleppen. Es sollten solide, nicht zu teure Standard-Smartphones werden, die ihren Job unauffällig machen.

In einer ersten Runde wurden also die Handys rausgesucht die uns von der Sache her gefallen haben. So kamen bei jedem ca. 9 Handys in das Halbfinale. Im Halbfinale wurden nun die technischen Daten verglichen und mit dem abgeglichen was wir später mit den Handys machen wollten. Übrig blieben bei Nicole 3 Handys, bei mir waren es 2. Nachdem ich dann die verschiedenen Android-Foren auf wiederkehrende Fehler bei diesen Handy-Typen durchsucht hatte blieb für jeden von uns nur ein Handy übrig.

Und so wurden sie dann auch bestellt.
Für Nicole ein Samsung Galaxy S Advance und für mich ein HTC OneV.

Nachdem wir nun 4 Wochen damit verbracht haben die Handys zu testen und einzurichten muss ich sagen das in beiden Fällen die Entscheidung richtig war. Beide Handys erledigen ihren Job ordentlich. Es sind zwar beides so genannte Einsteiger-Handys, unseren Ansprüchen entsprechen sie aber ziemlich genau. Es ist schön endlich mal nahezu beliebig Apps nutzen zu können ohne die von den beiden Nokia C5-03 gewohnten "Speicher voll"-Meldungen zu bekommen. So macht ein Smartphone Spaß !


Eine Sache ist allerdings klar. Wenn man ein Smartphone so nutzt wie es gedacht ist reicht der Akku natürlich nicht aus. Bei Benutzung als Navigationsgerät z.B. auf dem Fahrrad ist sogar schon nach 3 - 3,5 Stunden Schluss. Da muss Abhilfe her.

Unsere Lösung heißt ML-102
Was aussieht wie eine normale Ladeschale hat es wirklich in sich.

Steckt man ein USB/Micro-USB-Kabel an der Stirnseite ein kann man über dieses Kabel ein Handy nachladen. Der 18650er LiIon Akku mit 3400 mAh reicht bei meinem HTC für ziemlich genau 2 komplette Ladungen von 10% auf 100%. Bei rund 700mA Ladestrom geht die Ladung auch angenehm schnell.

Steckt man dann ein Mini-USB/USB-Kabel an der seitlichen Buchse ein kann man über jede beliebige USB-Stromquelle den LiIon-Akku wieder aufladen. Eine LED zeigt dabei an ob geladen wird und wann der Akku voll ist. Hierbei wird der Akku mit 1000mA geladen wenn die genutzte USB-Stromquelle das hergibt.
 Zum laden nutze ich zuhause ein 1000mA Netzteil und im Auto ein 900mA Netzteil für den Zigarettenanzünder.

So können die Handys auch bei längerem Betrieb, zum Beispiel beim Videos ansehen oder als Navi, ohne Probleme betrieben werden. Die Akkus sind bei mir eh vorhanden da ich Hochleistungs-LED-Taschenlampen damit betreibe. Auch die, eigentlich für den Schiffsmodellbau genutzten, 26650 Akkus können eingelegt werden, müssen dann allerdings mit einem Klettband gesichert werden. Die reichen dann aber auch für fast 3 komplette Ladungen.

Wer jetzt auch auf der Suche nach so einem feinen Teil ist muss leider bisher in Hongkong suchen. Ein deutscher Händler ist mir leider bisher nicht bekannt. Dieser Händler hier ist mir bis jetzt noch nie negativ aufgefallen. Und bei diesem Preis (ca. 11 Euro je nach Dollarkurs) kann man eigentlich nix falsch machen.

LiIon Akkus nehmen ein zu tiefes Entladen leider recht übel und können dann beim nächsten laden sogar gefährlich werden. Daher sollten gerade unerfahrene Nutzer s.g. "Protected"-Akkus benutzen.
Diese sind gegen überladen und gegen Tiefentladung geschützt und vermeiden die gerade geschilderten Probleme. Der hier auf den Bildern gezeigte Enerpower-Akku wird hier in Deutschland konfektioniert und kann problemlos bei Globetrotter bezogen werden. Bis jetzt schlagen sich diese Akkus bei meinen Messungen wirklich gut.

Und nun viel Spaß bei der neuen Unabhängigkeit !


Vielen Dank übrigens an das Taschenlampenforum, wo ich das erste Mal vom ML-102 gelesen habe.


P.S. : Wir wünschen euch einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr !

Samstag, 15. Dezember 2012

Frohe Feiertage !


Wir wünschen allen unseren Lesern
frohe Weihnachten
und 
einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2013 !


Viele liebe Grüße,
Nicole und Holger Meyer