Montag, 19. August 2013

spontan ausgerissen ...

Am Wochenende des 10. und 11. August sind wir einfach mal spontan ausgerissen.
   
Das ganze hatte 2 Gründe. Zum einen hatten wir das "Stadtleben" gerade mal wieder satt. Und zum anderen wollten wir das neue Auto auf einer längeren Strecke vor dem Wohnwagen testen. Außerdem musste die vor kurzem eingebaute stromsparende LED-Innenbeleuchtung ja auch mal in der Praxis getestet werden.
   
Also wurde der Wohnwagen an das Auto gehängt, zwei zusätzliche Kanister Frischwasser gebunkert und es konnte los gehen. Das Ziel war mal wieder das rund 150 km entfernte St.Goarshausen.

Gerade 2 Stunden später war der Wohnwagen dort fertig aufgestellt und die Markise ausgefahren. Dann noch schnell einkaufen gehen und der Grill konnte angeworfen werden. Da am 11. August in Koblenz das große "Rhein in Flammen" angesagt war kamen alle paar Minuten Personenschiffe vorbei die man dort sonst nicht sieht.

Unserer Tweety sieht man auch heute manchmal noch an das sie aus Spanien kommt. Ein Hund deutscher Herkunft würde nie auf die Idee kommen sich freiwillig in die pralle Sonne zu legen wenn im Schatten ein weiches Polster liegt ...

Ein "alter Bekannter" ist dieser Schlepper. Leider hatte er an dem Wochenende nicht viel zu tun und ich konnte ihn nur auf Leerfahrten ablichten.

Auch der Goethe ließ sich am Sonntag blicken nachdem die Samstags-Fahrt wegen Rhein in Flammen ausgefallen war.
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Leider war die Herrlichkeit am Sonntag nachmittag wieder vorbei, wir mussten nach Hause damit ich Montags wieder arbeiten gehen konnte. Aber es wird nicht der letzte Besuch dort gewesen sein.

Sonntag, 5. Mai 2013

Dog Walk Düsseldorf 2013 und andere Neuigkeiten

Gestern waren wir mit Tweety in Düsseldorf.
Düsseldorf ? Wenn ein Kölner in die verbotene Stadt fährt hat er dazu einen guten Grund. Unser Grund war der Dog Walk (eine Art Sponsorenlauf) der Tiertafel Düsseldorf. Eine rundum gelungene Veranstaltung ! Rund 450 Hundehalter haben auf einer 7,5 km langen Strecke Kilometerpunkte gesammelt die der Tiertafel Düsseldorf dann in Futterspenden aufgewogen wurden. Wir sind die Strecke gleich 2 mal gelaufen. Na ja, ich habe lange Beine und bin gut zu Fuß. Und für Nicole`s Rollstuhl hatten wir mehrere Batterien mitgenommen. Was tut man nicht alles für eine gute Sache ...
Es hat so richtig Spaß gemacht. Nette Leute und viele entspannte und gut gelaunte Hunde sowie den ganzen Tag strahlender Sonnenschein. Einfach nur gut ! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Bilder gibt es von mir leider keine, wir hatten die Kamera zuhause vergessen.

Durch diese Veranstaltung kam bei mir die Frage auf warum die Millionenstadt Köln so eine wichtige Institution wie die Tiertafel nicht zu bieten hat. Sicher, es gab vor mehreren Jahren vielversprechende Pläne. Das ganze nennt sich Kölner Futtersack. Aber irgendwie scheint man auch nach mehreren Jahren nicht wirklich in Gang zu kommen. Sehr bedauerlich für die Leute die auf so eine Institution wirklich angewiesen wären. Aber warum musste man auch das Rad neu erfinden ? Mit einem Anschluss an die Tiertafel Deutschland hätte man mit Sicherheit heute funktionierende Strukturen.


Gleichzeitig war das ganze die erste größere Ausfahrt mit dem neuen Auto. Zwar hatten wir in den letzten Tagen mit dem Wagen diverse kurze Touren gemacht aber größere Fahrten waren bis zu der Düsseldorf-Fahrt keine gemacht worden. Eines kann man jetzt mit Sicherheit sagen : wir lieben es ! Der Rollstuhl steht hochkant hinten links im Wagen, der Kofferraum bleibt nahezu frei für Gepäck und es bleiben, obwohl Tweety einen Sitz blockiert, bis zu 5 Sitzplätze übrig. Aber das beste ist das Fahrverhalten. Der Opel war mit Nicole und mir sowie dem Gewicht des E-Rollstuhls so ziemlich voll beladen. Und das wirkte sich natürlich auf das Fahrverhalten aus. Beim Galaxy sieht das anders aus. Das schwere Fahrgestell hat über 800 kg Zuladung, es ist also mit der bei uns üblichen Beladung noch lange nicht am Ende. Und das merkt man deutlich. Auch der Spritverbrauch ist eine durchaus positive Überraschung. Bei den bisher von uns gemachten Fahrten blieb er weit sparsamer als ich befürchtet hatte. Trotz überwiegendem Stadtverkehr ist er mit 10,5 Liter/100 km ausgekommen. Das ist angesichts der Fahrleistungen und der Größe des Fahrzeugs ein wirklich guter Wert !

Dienstag, 9. April 2013

Ein neues, altes Auto ...

Mitte März war es also soweit. Unser treuer, alter aber etwas klappriger Opel Astra hat uns verlassen.

Auf dem Weg zur Arbeit wurde mir der Wagen plötzlich ohne erkennbaren Grund zu heiß. Als ich es merkte war es auch schon zu spät. Die Kopfdichtung schlug durch und das Kühlwasser wurde wie ein kleiner Vulkan-Ausbruch aus dem Überlaufbehälter gedrückt.

Da der Wagen auch keinen TÜV mehr hatte machte eine Reparatur keinen Sinn mehr. Vor allem auch weil von den 75 PS mittlerweile ein paar in Rente waren. Das vertrug sich gar nicht gut mit dem fahren mit Wohnwagen. Genau genommen war er zuletzt altersbedingt mit dem Wohnwagen so schnell wie eine Wander-Düne ...

Lange Rede, kurzer Sinn : der Astra wurde nicht repariert sondern mit dem Schaden an einen Export-Händler verkauft. Und seit vorgestern hat er auch einen Nachfolger. Am 3.4. fanden wir im Internet einen Ford Galaxy 2,3 16V in scheinbar ordentlichem Zustand. Standort des Fahrzeugs war Koblenz. Kurzentschlossen fuhren wir also am Montag, den 4.4. mit dem Zug nach Koblenz um den Wagen zu besichtigen. Nach knapp 2 Stunden Fahrt mit Zug und Bus (Nahverkehr, da wir dann dank Nicole`s Ausweis kostenlos fahren) kamen wir in Koblenz bei dem Händler an.

Beim besichtigen des Wagens stellte sich raus das er eine positive Überraschung war. Die Karosserie war weit besser als das Baujahr befürchten ließ. Und die Technik sah auch recht gut aus. Diverse relativ neue Teile machten die Sache zusätzlich interessant.

Nach der Besichtigung haben wir den Wagen also angezahlt. Und in der letzten Aprilwoche werden wir ihn abholen und anmelden. Der sehr viel größere Innenraum und der sehr viel stärkere Motor werden uns bei vielen Fahrten sehr helfen. Wo früher der Rollstuhl nur mit Mühe rein ging kann man dann plötzlich zusätzlich Urlaubsgepäck unterbringen. Und wo man früher nur mit Mühe den Wohnwagen raufziehen konnte können wir in Zukunft ganz gelassen fahren.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Tweety´s Moments [11]

Hi liebe Tweety-Fans,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zurückblickend muß man sagen es warein schönes Jahr, ok, ok einiges hätte durchaus besser sein können aber es gab halt auch sehr viele schöne Dinge die meinem kleinen Hundeleben sehr viel Freude gebracht haben.
Da wir gerade beim Thema Freude sind. 
Freude macht mir diesen Winter das Wetter, überwiegend erträgliche Temperaturen, sehr wenig Schnee bis jetzt bis auf ein Wochenende und viel Sonnenschein.Aber in anderen Landesteilen hatte es dann doch mehr Schnee und auch mehr Regen gegeben und so hat Vater Rhein es zum Jahresende noch aus seinem Bett geschafft.Dieses Bild ist heute Mittag (30.12.2012, ca.13:00 Uhr) entstanden. und eigentlich ist unterhalb dieser Mauer auf der ich stehe meine lieblings schnuffel-Wiese und jetzt??? Wasser.....und ich hasse!!!!!!!!!!!!!!! Wasser ! Vernünfig schnuffeln kann man nicht, Möwen jagen fällt auch aus ist doch alles doof mit dem Hochwasser. Hoffentlich ist das bald alles wieder weg.

Der kleine Hund und das "Meer" ...
Und wenn die Menschen dann noch aufhören so laute Sachen draußen Knallen zu lassen bin ich schon wieder zufrieden und meine kleine Hundewelt ist wieder vollkommen in Ordnung.
Silvester ist wirklich für Hunde aller Art eine Zumutung, es soll Hundekumpels geben denen das nix. ausmacht, aber es gibt genauso viele (mich eingeschlossen) die es gar nicht Leiden können.

So Ihr lieben, mir bleibt nun nur noch Euch allen einen Guten Rutsch zu wünschen und für das neue Jahr alles liebe und Gute
Bleibt Gesund und mir gewogen
Werde mich bald wieder melden.
Liebe Grüße Euere Tweety

Freitag, 28. Dezember 2012

Die Sache mit den Handys

Jetzt möchte ich noch ein kleines Posting "zwischen den Tagen" loslassen. Vor rund 4 Wochen haben Nicole und ich neue Handys bekommen. Wir haben uns die Entscheidung nun wirklich nicht leicht gemacht. Eines war klar : wir wollten beide keine super teuren "High End"-Produkte mit uns rum schleppen. Es sollten solide, nicht zu teure Standard-Smartphones werden, die ihren Job unauffällig machen.

In einer ersten Runde wurden also die Handys rausgesucht die uns von der Sache her gefallen haben. So kamen bei jedem ca. 9 Handys in das Halbfinale. Im Halbfinale wurden nun die technischen Daten verglichen und mit dem abgeglichen was wir später mit den Handys machen wollten. Übrig blieben bei Nicole 3 Handys, bei mir waren es 2. Nachdem ich dann die verschiedenen Android-Foren auf wiederkehrende Fehler bei diesen Handy-Typen durchsucht hatte blieb für jeden von uns nur ein Handy übrig.

Und so wurden sie dann auch bestellt.
Für Nicole ein Samsung Galaxy S Advance und für mich ein HTC OneV.

Nachdem wir nun 4 Wochen damit verbracht haben die Handys zu testen und einzurichten muss ich sagen das in beiden Fällen die Entscheidung richtig war. Beide Handys erledigen ihren Job ordentlich. Es sind zwar beides so genannte Einsteiger-Handys, unseren Ansprüchen entsprechen sie aber ziemlich genau. Es ist schön endlich mal nahezu beliebig Apps nutzen zu können ohne die von den beiden Nokia C5-03 gewohnten "Speicher voll"-Meldungen zu bekommen. So macht ein Smartphone Spaß !


Eine Sache ist allerdings klar. Wenn man ein Smartphone so nutzt wie es gedacht ist reicht der Akku natürlich nicht aus. Bei Benutzung als Navigationsgerät z.B. auf dem Fahrrad ist sogar schon nach 3 - 3,5 Stunden Schluss. Da muss Abhilfe her.

Unsere Lösung heißt ML-102
Was aussieht wie eine normale Ladeschale hat es wirklich in sich.

Steckt man ein USB/Micro-USB-Kabel an der Stirnseite ein kann man über dieses Kabel ein Handy nachladen. Der 18650er LiIon Akku mit 3400 mAh reicht bei meinem HTC für ziemlich genau 2 komplette Ladungen von 10% auf 100%. Bei rund 700mA Ladestrom geht die Ladung auch angenehm schnell.

Steckt man dann ein Mini-USB/USB-Kabel an der seitlichen Buchse ein kann man über jede beliebige USB-Stromquelle den LiIon-Akku wieder aufladen. Eine LED zeigt dabei an ob geladen wird und wann der Akku voll ist. Hierbei wird der Akku mit 1000mA geladen wenn die genutzte USB-Stromquelle das hergibt.
 Zum laden nutze ich zuhause ein 1000mA Netzteil und im Auto ein 900mA Netzteil für den Zigarettenanzünder.

So können die Handys auch bei längerem Betrieb, zum Beispiel beim Videos ansehen oder als Navi, ohne Probleme betrieben werden. Die Akkus sind bei mir eh vorhanden da ich Hochleistungs-LED-Taschenlampen damit betreibe. Auch die, eigentlich für den Schiffsmodellbau genutzten, 26650 Akkus können eingelegt werden, müssen dann allerdings mit einem Klettband gesichert werden. Die reichen dann aber auch für fast 3 komplette Ladungen.

Wer jetzt auch auf der Suche nach so einem feinen Teil ist muss leider bisher in Hongkong suchen. Ein deutscher Händler ist mir leider bisher nicht bekannt. Dieser Händler hier ist mir bis jetzt noch nie negativ aufgefallen. Und bei diesem Preis (ca. 11 Euro je nach Dollarkurs) kann man eigentlich nix falsch machen.

LiIon Akkus nehmen ein zu tiefes Entladen leider recht übel und können dann beim nächsten laden sogar gefährlich werden. Daher sollten gerade unerfahrene Nutzer s.g. "Protected"-Akkus benutzen.
Diese sind gegen überladen und gegen Tiefentladung geschützt und vermeiden die gerade geschilderten Probleme. Der hier auf den Bildern gezeigte Enerpower-Akku wird hier in Deutschland konfektioniert und kann problemlos bei Globetrotter bezogen werden. Bis jetzt schlagen sich diese Akkus bei meinen Messungen wirklich gut.

Und nun viel Spaß bei der neuen Unabhängigkeit !


Vielen Dank übrigens an das Taschenlampenforum, wo ich das erste Mal vom ML-102 gelesen habe.


P.S. : Wir wünschen euch einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr !

Samstag, 15. Dezember 2012

Frohe Feiertage !


Wir wünschen allen unseren Lesern
frohe Weihnachten
und 
einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2013 !


Viele liebe Grüße,
Nicole und Holger Meyer

Sonntag, 25. November 2012

Dreharbeiten des WDR

Plötzlich werden die faulen fleißig ...
Das Badezimmer wurde gestrichen, die Schäden die der Rolli von Nicole an den Flurwänden hinterlassen hatte wurden beseitigt. Und in den Wohnzimmerschrank wurde eine neue Rückwand eingebaut.
;-)
Warum das ganze ? Nun ...

Vor knapp 14 Tagen fanden mit unserer Freundin Marlen Dreharbeiten des WDR statt. An einem Abend ging das Kamera-Team um Diana Ahrabian mit Marlen "auf die Rolle". Zwei Tage später wurden dann auch wir, im Rahmen eines Fondue, in unserer Wohnung interviewt. Die mehrstündigen, sehr interessanten Dreharbeiten wurden dann vom WDR zu einem gut gemachten Beitrag geschnitten. Vielen Dank an das sehr sympatische WDR-Team und an Diana Ahrabian für den wirklich unterhaltsamen Abend und die tolle Reportage !

Viele Grüße, Nicole & Holger

Montag, 10. September 2012

Immer wieder lustig ...

... ist es den Autofahrern in unserer Straße beim einparken zuzusehen. Da gibt es Leute die minutenlang rangieren und dann entnervt weiter fahren. Auch kann man Leute sehen die 20 Anläufe brauchen um in eine Parklücke rein zu kommen. Witzig sind auch die Leute die einen Einweiser raus schicken und dann doch nicht machen was der Einweiser sagt.

Aber die absolute Krönung sind Leute wie unser Idiot des Tages :


Da fährt dieser Mensch schon so eine Asphalt-Wanze und schafft es noch immer den Bürgersteig so zu blockieren das Nicole mit dem Rolli nicht mehr durch kommt. Das Resultat war dann ein Umweg von über 400 Metern denn in unserer Straße sind die Bürgersteige so hoch das sie mit dem Rollstuhl keine Chance hat. Also auf der anderen Straßenseite ganz bis zum anderen Ende der Straße, dort wieder die Seite wechseln und wieder zurück. Da wir das schon mehrfach erleben mussten haben wir dann das Ordnungsamt angerufen. Das ausparken ging dann ganz schnell und schmerzlos ...


Schwupp, 15 Minuten später ist das Ärgerniss auf der Flucht. Ich hoffe mal der Fahrer lernt draus.

Freitag, 7. September 2012

Ein Kampf gegen Windmühlenflügel und andere Kuriositäten.

Heute gibt es relativ viel zu schreiben. Das liegt an schwachbegabten Zeitgenossen und Computer-hörigen Firmen.


Geschichte 1 :

Wir haben hier Kabelfernsehen. Das ist Fakt, die analoge Variante nutzen wir seid Jahren. Und die Rechnung bezahlen wir über die Nebenkosten ebenfalls seit Jahren. Nun wollen wir eigentlich zusätzlich das digitale Programmpaket haben. Leider stellt sich das als ziemlich aufregende Geschichte raus.

Ausgehend von der Tatsache das wir früher von Ish versorgt wurden, diese Firma wurde von Unitymedia übernommen, haben wir uns also an Unitymedia gewand. Bei der Hotline bekamen wir die Auskunft das man "die Seidenstraße nur bis zur Hausnummer 27 im System habe". Nun ja, das kennen wir ja schon. Da haben wir mal die Adresse Adamsstraße 40a ins Spiel gebracht. Das ist das Eckhaus über das auch unsere Hausversorgung mit Wasser und Strom läuft. "Ja, das haben wir im Computer. Aber das wird versorgt von Netcologne" war die überraschende Auskunft.

O.k., rufen wir also bei Netcologne an. Wir sind ja hartnäckig. "Nein, die Adamsstraße 40a haben wir nicht im System, tut uns leid". Hm, was nun ?

Ein Anruf bei unserer Hausverwaltung ergab dann nur wenig erhellendes. "Das Haus wird von Unitymedia versorgt !" Auf meine Erwiederung das Unitymedia uns nicht im System habe und wir die Kundennummer brauchen kam dann die dumme Antwort das wir uns an den Vermieter wenden müssen, der könne dann ja per eMail die Kundennummer erfragen. Toll, dann hat die Hausverwaltung die selbe Menge Arbeit. Warum geben die uns dann die scheiß Kundennummer nicht gleich ?

Nur einen Tag später bekam ich die gewünschte Auskunft dann von unserem Vermieter. Prima, rufen wir also mal wieder bei Unitymedia an. Überraschung ! Da sind wir wieder. Und wir sind doch Kunde bei euch ...
Am anderen Ende erstmal Schweigen, dann Erstaunen. Eine genauere Suche im Computer ergab dann das wohl die Adamsstraße 40a über einen Mehrteilnehmer-Vertrag von Unitymedia versorgt wird. Fein, dann wollen wir jetzt das digitale Programmpaket ordern ! "Nein, das geht nicht. Ein Angebot kann ich ihnen nur machen wenn ich sie im System habe."
Jetzt werd ich langsam echt angefressen ! Ich will doch nur fernsehen ....
"Ich werde das morgen mit unserer Abteilung für Mehrteilnehmer-Anschlüsse klären und rufe sie dann zurück." Damit können wir leben. Eine Lösung scheint nah !

Es kam anders : der Rückruf erfolgte ... NICHT !

Haben die es nicht nötig Geld zu verdienen ? Ein Kunde droht mit Auftrag und die verstecken sich ?

Wir halten euch auf dem Laufenden wie es hier auf der Suche nach den Digital-Programmen weiter geht.


Geschichte 2 :

Die Firma Unitymedia (aha) hat zusammen mit den Kölner Haien Karten für das erste Saison-Spiel gegen Krefeld am kommenden Freitag verlost. Eine Freundin von uns gewann 2 Tickets aus dieser Aktion. Nun ist es leider so das diese Freundin (unfreiwillig !) im Rollstuhl sitzt. Auch die zweite Person die mitgehen möchte (meine Frau) sitzt im Rollstuhl.

Als erstes haben wir also mal die Kölner Haie angerufen. "Nein, wir sind nicht zuständig. Die Firma Unitymedia hat ein Kartenpaket zur Verfügung gestellt bekommen und darin sind keine Rollstuhlkarten. Nur die Firma Unitymedia kann da was machen."
Nun findet man aber in der Benachrichtigungs-eMail keinen Ansprechpartner. Also hat unsere Freundin eine eMail geschrieben. Auf diese eMail bekam sie innerhalb von einer Woche keine Antwort ...

Nun wird die Zeit bis zum Spiel der Haie immer kürzer. Genau genommen bleiben nur noch 4 Arbeitstage Zeit um die Sache zu klären. Da wird also langsam mal "Action" nötig.


Am Montag werden wir uns also in die Straßenbahn setzen und zur Firma Unitymedia fahren. Ich bin mal gespannt wie lang der Pförtner braucht um jemanden zu finden der sich selbst für zuständig hält.

Freitag, 10. August 2012

Fazit der ersten Testfahrten

Dann will ich mich mal mit einem Fazit der ersten Testfahrten melden.

Meyra Optimus 2 mit unserer Hundekiste. Auch das passt ganz gut !

Leider ist das Resultat eher ernüchternd. Dabei muss ich aber betonen das es nicht am Rollstuhl liegt. Das Fahrverhalten ist klasse. Vor allem wird er (weit besser als der e-Fix) mit schlechten Wegstrecken fertig. Leider kommen wir unten im Haus mit der Rollstuhlrampe nicht klar. Durch die Hundekiste ist der Rollstuhl halt nach vorne ca. 15 cm länger. Dadurch kann Nicole mit diesem Rolli die Rollstuhlrampe nur benutzen wenn sie rückwärts auf die Rampe fährt. Das ist aber leider durch Nicole`s Gesichtsfeldeinschränkungen unmöglich. Sie sieht einfach nicht wie sie fahren muss. Und das ist dann echt gefährlich da das Risiko besteht von der Rampe zu stürzen. Ohne die Hundekiste wäre das auffahren auch vorwärts möglich. Das nutzt uns aber nichts da Nicole dann nicht mit dem Hund rausfahren könnte.

Die Suche geht also weiter. Als nächstes werden wir versuchen Rollstühle mit Lenkrädern vorne zu testen. Dabei hätten wir konstruktionsbedingt die oben beschriebenen Probleme nicht. Mal sehen wie es weiter geht ...


Nachtrag von Mitte November 2012 :
Wir haben uns mittlerweile entschlossen vorerst den eFix zu behalten. Aufgrund der starken Beanspruchung sind bei dem Rolli immer mal wieder Verschleißreparaturen nötig. Dadurch wurde die vorige Fallpauschale mehr als aufgebraucht. Das Sanitätshaus bekommt diesen Monat eine neue Fallpauschale, wir werden aber auf eine Neuversorgung verzichten und dem Sanitätshaus erstmal eine Gelegenheit geben Geld zu verdienen. In 5 Jahren, wenn die nächste Fallpauschale fällig wird, denken wir dann weiter über eine Neuversorgung nach.