Samstag, 11. September 2010

Das kölsche Grundgesetz

Artikel 1
 Sieh den Tatsachen ins Auge.

Et es wie et es.
 
Artikel 2
 Habe keine Angst vor der Zukunft.

Et kütt wie et kütt.

Artikel 3
 Lerne aus der Vergangenheit.

Et hätt noch immer jot jejange.
 
Artikel 4
 Jammere den Dingen nicht nach.

Wat fott es es fott.
 
Artikel 5
 Sei offen für Neuerungen.

Nix bliev wie et wor.
 
Artikel 6
 Seid kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen.

Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.

Artikel 7
   Füge dich in dein Schicksal.

Wat wellste maache ?

Artikel 8
 Achte auf deine Gesundheit.

Mach et jot ävver nit ze off.

Artikel 9
   Stelle immer erst die Universalfrage.

Wat soll dä Quatsch ?

Artikel 10
   Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Drinkste ene met ?

Artikel 11
 Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor.

Do laachste dech kapott.

Freitag, 10. September 2010

Eishockey, Bilder aus der Arena.

Ein paar Aufnahmen aus der Lanxess Arena :
Ein Blick aus dem Oberrang (mittig) auf die Eisfläche. Der Überblick ist toll. Man sollte aber gute Augen haben ...


Der Rolliblock 218/219 vom Oberrang aus gesehen. Hier sitzen wir während der Heimspiele. Der Rolliblock ist recht günstig gelegen zwischen dem Unterrang und den Logen. Man ist nah genug dran um gut sehen zu können.



Samstag, 4. September 2010

Wir waren Helden !

Wenn Du ein Kind der 50er, 60er oder 70er Jahren bist, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

Wir waren Helden!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Kindersitze, Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
An Bus- und Straßenbahnhaltestellen gab es keine Drängelgitter. 
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
   
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
 
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der Ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
 
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.
Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein,wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei !
Wir kletterten auf Bäume und mussten selber sehen wie wir wieder runter kamen.
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle.
Niemand hatte Schuld außer uns selbst. Keiner fragte nach"Aufsichtspflicht".

Kannst du dich noch an "Unfälle"erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.
Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten, etc.- Keiner scherte sich um Kalorien),tranken Alkohol und wurden trotzdem nicht zu dick.Und auch nicht Alkoholsüchtig.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht : Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele usw
Keine 1000 Fernsehkanäle, Filme auf Video oder DVD, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Roms, Jahreskarten im Fitness-Club,Handys etc.

Wir hatten : Freunde !
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder Wir marschierten einfach zu denen nach
Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.
Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.Wie war das nur möglich ?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen, mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen,wer gut war. Wer nicht gut war,musste lernen,mit Enttäuschungen klarzukommen.
Fahrräder (nicht Mountainbikes!) wurden von uns selbst repariert!
 
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten
Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
 
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und Keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar,dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxen. Im Gegenteil:Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!
Na so etwas!
  
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung.
Mit alldem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!
Und du gehörst auch dazu
  
Wir waren HELDEN !!!!

Donnerstag, 2. September 2010

In unserem Familien-Blog hatte ich bereits einen Beitrag dazu. Heute kommt hier die Fortsetzung :

Nicole hat heute bei der Arena angerufen um sich nach dem Preis für eine Rollstuhlfahrer-Eintrittskarte für das Spiel am kommenden Sonntag zu erkundigen. Und wieder gab es (wie auch beim Spiel gegen Düsseldorf) eine ganz klare Falsch-Auskunft durch den Ticketshop.

Nicole bekam am Telefon einen Preis von 28,- Euro (!) genannt.
Vom Ticketshop der Kölner Haie wurde ein Preis von 16,- Euro aufgerufen ...
Und als ich am Abend einen weiteren Testanruf bei der Arena gemacht habe kam ein dritter Preis : 22,- Euro. Außerdem kam die überraschende Auskunft das es zwei verschiedene Rolliblöcke geben würde und das so die unterschiedlichen Preise zustande kämen.

Nun geht man schon so lang zum Eishockey in die Arena ... und hat trotzdem den ominösen zweiten Rolliblock noch nicht gefunden. Sehr rätselhaft das ganze !
Die Frage ist auch ob es nicht noch einen dritten Rolliblock gibt. Denn es werden ja 3 verschiedene Preise genannt.

Rätsel über Rätsel ...
Die Lösung gibt es hier wenn ich morgen mit den Kölner Haien telefoniert habe. Wenn die Haie die Lösung des Rätsels überhaupt kennen.

Schade ist nur das durch solche Abstimmungsprobleme unter Umständen Fans vergrault werden die vom Ticketshop der Arena Preise genannt bekommen die deutlich zu teuer sind und sich dann überlegen aufgrund der hohen Kosten auf ein Ticket zu verzichten. So leistet man den Haien einen Bärendienst. Und das zu einer Zeit wo die Haie jede Unterstützung brauchen können.



Auflösung :
Nach einer Auskunft von Frau Strunk (Kölner Haie Ticketing) sind die Preise die die Arena nennt (und kassiert) definitiv falsch. Sie wird sich mit der Arena in Verbindung setzen damit die Mitarbeiter dort besser geschult werden.

Zur Zeit kann man jedem nur raten die Karten auf jeden Fall in der Gummersbacher Straße im Haie Fanshop zu kaufen oder zumindest dort eine Preisauskunft einzuholen damit man keine überteuerten Tickets kauft.

Sonntag, 29. August 2010

Das Wetter

Mal ehrlich Leute, wer braucht schon so ein Mistwetter ?

Seit Tagen regnet es immer wieder sehr heftig. Kaum das man mal die Zeit findet halbwegs trocken mit dem Hund raus zu gehen. Der Rhein steigt und steigt (derzeitiger Pegel : 3,70m), wenn das so weiter geht bekommen wir wenn wir am Rheinufer mit dem Hund laufen noch nasse Füße. Auch Tweety hat bei so einem Wetter absolut keine Lust auf ihre Gassirunden. Wenn man ihr Geschirr in die Hand nimmt versteckt sie sich unter dem Küchentisch. Und wenn man sie dann genötigt hat mit runter zu gehen "wirft sie im Treppenhaus Anker"und weigert sich das Haus zu verlassen. Langsam haben wir das satt ! Wir haben schließlich noch SOMMER ! Und davon will man auch etwas sehen.
Wir wollen wieder Sonnenuntergänge am Rhein genießen anstatt in der Bude zu hocken und keine Lust zu haben raus zu gehen.

Samstag, 28. August 2010

Heute : die KEC-Saisoneröffnung

Den heutigen Tag sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das lachende Auge weil heute die Saisoneröffnungsfeier der Kölner Haie ist. Das weinende Auge weil ich nicht dabei sein kann. Eigentlich wollte ich ja heute mein Boot abholen. Daher hat Nicole meine Karte ihrem Sohn gegeben. Jetzt hat sich die Fahrt für das Boot zerschlagen weil ich arbeiten musste. Deshalb gibt es zwar später einen kleinen Bericht zur Saisoneröffnung in unserem Haie-Blog. Aber es wird keine Bilder geben da Nicole mit meiner Spiegelreflex leider nicht umgehen kann.
:-(
Ich wünsche den Haien für das heutige Spiel gegen Düsseldorf viel Erfolg !

Montag, 16. August 2010

Helden des Alltags [1]

Gelegentlich sieht man auf der Straße noch außergewöhnliche, alte Fahrzeuge.
Ein paar "Fundsachen der letzten Tage möchte ich gerne mal vorstellen. Alle Bilder entstanden als Schnappschüsse im normalen Kölner Straßenverkehr.

Alle Bilder können übrigens durch anklicken auf eine Breite von 1000 Pixel vergrößert werden. Für alle Bilder liegt das Urheberrecht bei Holger Meyer, Köln. Jede Form der Verwendung bedarf einer schriftlichen Genehmigung ! 

Samstag, 14. August 2010

Freitags in Köln ....

Nicole hat am Freitag versucht eine Rollifahrer-Eintrittskarte für das KEC Spiel gegen Düsseldorf während der Saison-Eröffnungsfeier der Kölner Haie zu bekommen. Das ganze war ungeahnt erheiternd.

Als erstes hat Nicole den Ticketshop der Köln Arena (ich weigere mich das Lanxess Arena zu nennen) angerufen. Dort bekam sie die Auskunft das die Karte 15,- Euro (!) für alle Personen kosten würde. Es gäbe keine Ermäßigungen ! Witzig, das das nicht stimmt wussten wir schon da es laut KEC Homepage eine Ermäßigung für Dauerkarteninhaber geben solle.

Dann war die Haie Hotline dran. Der Mitarbeiter dort musste zugeben das er keine Ahnung hat und verwies an den Fanshop der Kölner Haie im Trainingszentrum.

Dort konnte man Nicole dann endlich helfen. Sie bekam die Rollifahrer Eintrittskarte für 5 Euro ! Wow, gerade 1/3 der Summe die die Köln Arena haben wollte. Oder war das etwa die Aufwandsentschädigung für den Ablauf der ganzen Geschichte ?

Leute ...
... mal ganz im Ernst. Jedes 12 jährige Kind kann eine Preisliste tippen und ein paar Mal ausdrucken. Wenn man dann noch diese Liste bei allen zuständigen Leuten verteilt ist das ganze Problem doch schon vom Tisch. Denkt bitte auch mal an Rollifahrer die von außerhalb kommen. Die können nämlich nicht so einfach zum Fanshop fahren.

Freitag, 6. August 2010

Unser Familienrudel

Heute möchte ich einmal unser Familienrudel vorstellen :

(Von rechts nach links)
Afra (Wolfsspitz-Mix)
Als Welpe von einem zweifelhaften Züchter bekommen. Sie gehört meinen Eltern und lebt in Solingen.

Paco
Als Welpe in Spanien auf der Straße gefunden und gleich adoptiert. Er gehört meiner Schwester Kerstin und lebt ebenfalls in Solingen.

Tweety (Yorkshire-Terrier/Pudel-Mix)
Im Alter von 2,5 Jahren von einer Tierschutzorga aus der Hundehölle Spanien, wo sie in der Tötungsstation gelandet war rausgeholt. Sie gehört uns und lebt natürlich in Köln.

Nana
Ebenfalls aus Spanien, wo sie in einem Olivenhain an einer kurzen Leine leben musste. Sie gehört meiner Schwester Silke und lebt in Wuppertal.

Chinito
Auch ein kleiner Spanier. Er hat beide Vorderbeine stark deformiert. Chinito gehört meiner Schwester Silke und lebt ebenfalls in Wuppertal.


Tweety, Nana und Chinito wurden über eine Tierschutzorganisation aus Spanien nach Deutschland geholt.

Alle Bilder können übrigens durch anklicken auf eine Breite von 1000 Pixel verkleinert werden. Für alle Bilder liegt das Urheberrecht bei Holger Meyer, Köln. Jede Form der Verwendung bedarf einer schriftlichen Genehmigung !


Nachsatz : Ihr ahnt gar nicht wie sehr man sich zum Affen machen muss damit die kleinen Biester nebeneinander ruhig sitzen bleiben und halbwegs in eine Richtung blicken.
:-)

VG, Holger

Montag, 2. August 2010

Basteln am Rolli für Anfänger (Teil 3) : der Zusatzakku

Die Reichweite eines Alber e-fix ist mit 12 km (Serienakku) bzw. 18 km (verstärkter Akku) schon ganz ordentlich. Sie reicht aber in einigen Fällen nicht aus. Zoo-Besuche sind z.B. so ein Problem. Die Reichweite ist für einen ganzen Tag im Zoo selbst bei verstärkten Akku viel zu gering. Da man am Rolli (Eigentum des Sanitätshauses !) keine größeren Umbauten vornehmen darf bleibt eigentlich nur die Möglichkeit einen zweiten Akku zu nutzen. Den will man natürlich nicht von Hand transportieren. Schließlich ist das Teil nicht leicht. Also haben wir hinten unter dem Sitz des Rollis eine zweite Akkutasche aufgehängt. Hier kann bei Bedarf ein zweiter Akku (12 Ah, Reichweite 12 km) mitgeführt werden. Ist der erste Akku leer kann man einfach die Schnittstelle abziehen und mit einem Adapterstecker das Kabel des zweiten Akkus anschließen. Und schon fährt er wieder ...

Er fährt ... und fährt ... und fährt ... und fährt ... bis zu 36 km (oder 6 Stunden Vollgas) weit, bei Verwendung von einem 18 Ah Fahrzeugakku und einem 18 Ah Zusatzakku. Unser Rolli hat nach dem Umbau (18 Ah + 12 Ah) eine Reichweite von 30 km (bzw. 5 Stunden Vollgas).

 (Achtung : Zuladung des Rollstuhls beachten ! Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts auf eigene Gefahr ! Nachbauten geschehen auf eigene Gefahr, eine Haftung wird nicht übernommen !)


Nachtrag vom 12.9.2010 :

Seit gestern ist dieser Umbau bereits wieder Geschichte denn es geht noch besser !
Wir werden den Rolli auf eine moderne, neue Akkutechnologie umrüsten : LiFePo Akkuzellen. Dadurch wird das Eigengewicht des Rollis sinken obwohl die Reichweite auf fast schon brutale 40 km steigen wird. Das ist dann schon fast wie Strom aus der Steckdose. Mehr dazu in Kürze !